... bietet eine leicht verständliche Suchoberfläche, die für jeden Verwaltungsmitarbeiter gut bedienbar ist....

Allgemeinplätze in der Werbung werden schnell entlarvt

An dem veränderten Image von Unternehmern und an Werbekampagnen, die auf Emotionen statt auf Produktnutzen setzen, wird deutlich, dass es einen gesellschaftlichen Wertewandel gibt, der auch die Marketingstrategien erfassen muss. Bestimmt wird er von der totalen Transparenz der Kommunikation, die das Internet und seine sozialen Netzwerke schaffen. Sie geben die Anforderungen vor, die an erfolgreiche Werbung in Zukunft gestellt wird.

Die Veränderung von gesellschaftlichen Werten lässt sich aktuell besonders gut an Vertriebserfolgen von Drogerieketten und Werbekampagnen von Großunternehmen ablesen. Darauf weist ein Beitrag in Ausgabe 20/2012 des Fachblatts "Horizont" hin. Vormals als tüchtig angesehene Unternehmer gelten als Negativbeispiel, als esoterische Spinner belächelte Firmenchefs werden zum Vorbild beim Thema Unternehmensreputation und Unternehmen, die früher betont sachlich allein auf den Produktnutzen setzten, schalten nun höchst emotionale Werbung. Nach den Erkenntnissen von Marktforschern gibt es einen Zusammenhang zwischen der Digitalisierung der Gesellschaft und der Sinnsuche der Unternehmensmarken.

Durch die ungeheure Transparenz der heutigen Kommunikationswelt wird die Aufladung mit Bedeutung immer wichtiger und die Konsumenten interessieren sich zunehmend für die Gründe, nach denen ihr soziales Umfeld sich für bestimmte Produkte entscheidet. Das bedeutet aber auch, dass sich Marketing nicht mehr wie bisher nur an den einsamen Konsumenten richten darf, sondern es muss die soziale Komponente einbeziehen. Immer wichtiger wird es außerdem, die sozial- und umweltverträgliche Herkunft eines Produkts zu kommunizieren - allerdings muss das Unternehmen sich dabei sicher sein, seine Werbeversprechen auch einzuhalten zu können, um glaubwürdig zu bleiben. Gerade bei der starken Überwachung durch die sozialen Netzwerke im Internet werden Plattitüden schnell entlarvt und lösen im schlimmsten Fall einen "Shitstorm" aus. Um das zu verhindern, muss der Dialog mit dem Kunden ernst genommen werden. Umfragen zufolge gibt es durchaus ein starkes Interesse der Verbraucher an Marken, denen man vertrauen kann - Aufgabe des Marketings ist es demnach, den wahren Sinn einer Marke zu finden und dies nicht durch Floskeln und Allgemeinplätze zu ersetzen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Susanne Görsdorf-Kegel.


fun-walking
fun-walking
fun-walking
fun-walking