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Zweifel an der Fairness der fair value-Bewertung - von Kümpel u.a.

Kurznachricht zu "Der fair value in den IFRS" von Katharina Kümpel und Christoph Oldewurtel und Prof. Dr. Matthias Wolz, original erschienen in: PiR 2012 Heft 4, 103 - 109.

Die fair value-Bewertung hat in den letzten Jahren bei der Rechnungslegung nach IFRS zugenommen. Ein Vorteil davon soll gegenüber der Bewertung nach den Anschaffungs- oder Herstellungskosten sein, dass die Bewertung aktueller und marktnäher ist. Dieser Ansicht sind die Autoren jedoch nur bedingt. Oft gebe es nämlich keinen aktiven Markt, von dem ein Preis abgelesen werden könnte. Sind die Märkte inaktiv oder illiquide, müsse der fair value mithilfe von Bewertungsverfahren berechnet oder gleich geschätzt werden. Die Folge sind große Ermessensspielräume.

Der fair value könne dadurch auch erheblich an Aktualität einbüßen. Im Extremfall könne die in der Bilanz erscheinende Zahl zur Zeit der Aufstellung der Bilanz noch gerechtfertigt, im Zeitpunkt der Offenlegung jedoch bereits nicht mehr gerechtfertigt sein. Die Autoren fragen sich daher, warum der fair value vor diesem Hintergrund objektiver sein soll als eine Bewertung zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Autoren bezweifeln daher, dass der so genannte "fair value" wirklich "fair" ist.

Dieser Beitrag wurde erstellt von RAin Beatrix Muhtz.


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