Dieser Titel ist eine echte "Perle" unter den Werken zum FamFG, die unbedingt Beachtung verdient.

Wechsel nach der Ausbildung: Lohnminus droht

Nicht alle Ausgelernten werden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Rund ein Drittel muss oder will sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Meist ist die Entlohnung der Betriebswechsler geringer, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer Studie feststellt. Doch es gibt Ausnahmen.

Wer als Ausgelernter nicht von seinem Betrieb übernommen wird oder ihn freiwillig wechseln möchte, steht - so das ZEW - erst einmal bei den Arbeitgebern im Verdacht, unterdurchschnittliche Leistung zu erbringen. Deshalb müssen die Betriebswechsler mit einer niedrigeren Entlohnung rechnen. Doch kann es den ausgelernten Arbeitgeberwechslern gelingen, Lohnabschläge zu vermeiden.

Finanzielle Vorteile für sich verbuchen können junge Betriebswechsler beispielsweise dann, wenn ihr Ausbildungsbetrieb

  • überdurchschnittlich bezahlt,

  • mehr als eintausend Mitarbeiter beschäftigt oder

  • einen Betriebsrat hat.

Die Existenz eines Betriebsrats wird "als Garantie für die Einhaltung hoher Ausbildungsstandards gesehen und mit einem Lohnaufschlag von gut vier Prozent gewürdigt", stellen die Autoren der ZEW-Studie fest.

Weitere Informationen über die Studie "How Acid Are Lemons? Adverse Selection and Signalling for Skilled Labour Market Entrants" stellt das ZEW auf seiner Webseite zur Verfügung.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.


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