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EU-Mittelstandsmonitor veröffentlicht

Mit dem EU-Mittelstandsmonitor werden die Mitsprachemöglichkeiten des Mittelstands bei wichtigen EU-Vorhaben verbessert. Kleine und mittlere Unternehmen können sich damit frühzeitig über relevante Vorhaben der EU informieren und ihre Interessen in laufende Konsultationsverfahren einbringen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig nur über beschränkte Möglichkeiten, sich über die Vorhaben der Europäischen Union (EU) ausreichend und frühzeitig informieren zu können. Mit dem EU-Mittelstandsmonitor hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ein Instrument ins Leben gerufen, das Abhilfe schaffen soll, indem es die Informations- und Mitsprachemöglichkeiten der Unternehmen bei wichtigen europäischen Vorhaben verbessert.

Monitorliste wurde aktualisiert

Gemeinsam mit der Wirtschaft hat das BMWi mehr als 200 aktuelle und künftige Vorhaben der EU-Kommission daraufhin untersucht, welche Bedeutung sie für den deutschen Mittelstand haben werden. In der jetzt veröffentlichten Monitorliste werden die geplanten Initiativen bewertet und nach dem "Ampelprinzip" gekennzeichnet. Dabei signalisiert die Farbe Rot eine hohe Relevanz für mittelständische Unternehmen. Diese Kennzeichnung soll Unternehmen, Verbände und politische Entscheidungsträger ausdrücklich ermutigen, sich frühzeitig mit diesen Vorhaben zu beschäftigen. Gelb gekennzeichnete Vorhaben sind eventuell mittelstandsrelevant, grüne eher nicht.

Die in der Monitorliste enthaltenen Hyperlinks helfen den Unternehmen beim gezielten Auffinden aller mit den EU-Vorhaben zusammenhängenden Informationen und Dokumente im Internet. Insbesondere ermöglichen Sie den direkten Zugriff auf

  • die Homepage der jeweils zuständigen Generaldirektion der EU-Kommission,

  • allgemeine Informationen der EU-Kommission zu den Vorhaben,

  • die Fahrpläne zu deren Umsetzung ("Roadmaps"),

  • die einschlägigen EU-Verordnungen und -Richtlinien,

  • die Dokumente, in denen die EU-Kommission die Vorhaben näher beschreibt,

  • öffentliche Konsultationen der EU-Kommission (Teilnahmefrist seit 1. Januar 2012 zwölf statt acht Wochen).

Der neue EU-Mittelstandsmonitor steht als pdf-Dokument im Internet zum Download zur Verfügung.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Michael Konetzny.


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