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Work-Life-Balance gerät außer Kontrolle

Endlich Feierabend? Für die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer gilt das heutzutage in dieser Form nicht mehr. Rund 50 Prozent von ihnen nutzen ihr privates Smartphone auch für berufliche Zwecke, rufen auch nach Feierabend ihre geschäftlichen E-Mails ab oder führen dienstliche Telefongespräche. Das hat eine Studie der Universitäten Bamberg und Frankfurt sowie der Jobbörse Monster ergeben.

Zuvor hatte bereits eine repräsentative Umfrage des Bürodienstleisters Regus gezeigt, dass sich jeder Zweite sogar Arbeit mit in den Urlaub nimmt. Die Grenzen zwischen Job und Freizeit verwischen für viele Arbeitnehmer immer mehr. Was für das Unternehmen auf den ersten Blick Vorteile wie etwa eine größere Flexibilität im Projektgeschäft oder dem internationalen Umfeld habe, bringe jedoch auch Schattenseiten mit sich. So würden Arbeitnehmer zunehmend über Stresssymptome, psychische und physische Belastungen oder Depressionen klagen.

Eine enge Kooperation zwischen den Unternehmen und ihren Beschäftigten sei enorm wichtig, erklärt Bernd Kraft, Vice President bei Monster: "Beschäftigte sollten das Gefühl haben, dass ihr Privatleben ernst genommen und respektiert wird." Eine ausgeglichene Work-Life-Balance sorge für mehr Zufriedenheit und steigere die Produktivität der Mitarbeiter.

Darüber hinaus hat die Studie "Bewerbungspraxis 2012" ergeben, dass die neuen Möglichkeiten mobiler Kommunikation auch das Suchverhalten von potenziellen Bewerbern verändern. Rund 25 Prozent würden per Smartphone auf Stellensuche gehen. Rund jeder zehnte Befragte nutze sein mobiles Endgerät bereits, um sich bei Unternehmen zu bewerben. Die Folge sei eine andere Erwartungshaltung an die Antwortzeiten und die Webseiten der Unternehmen.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse kann hier kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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