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Wieder mehr reguläre Jobs in Deutschland

In Deutschland wächst die Zahl der Erwerbstätigen. Dabei stieg im vergangenen Jahr vor allem die Zahl der Personen, die einer Normalbeschäftigung nachgingen. Aber: Vor 20 Jahren gab es noch deutlich mehr klassische Arbeitsverhältnisse. Und auch die Zahl der Leiharbeiter steigt weiter.

Von 2010 auf 2011 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland um knapp 790.000 Personen erhöht. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag (30. Juli 2012) mit. Bei rund 610.000 Beschäftigten handelte es sich um so genannte Normalbeschäftigte. Die Normalarbeitsverhältnisse haben folglich wesentlich zum Beschäftigungswachstum beigetragen, wie Destatis betonte.

Trotzdem stieg gleichzeitig auch die Zahl der atypisch Beschäftigten um 80.000 Personen und erreichte im Jahr 2011 mit insgesamt 7,92 Millionen Personen einen neuen Höchststand. Damit waren im vergangenen Jahr 22,1 Prozent aller Erwerbstätigen atypisch beschäftigt (2010: 22,4 Prozent). Einer Normalbeschäftigung gingen 66,2 Prozent nach, die übrigen 11,7 Prozent waren Selbstständige oder unbezahlt mithelfende Familienangehörige.

Auch wenn die Entwicklung der vergangenen Jahre positiv ausfällt und seit 2006 die Zahl der Menschen mit einer Normalbeschäftigung zunimmt. Mit 23,67 Millionen gehen immer noch deutlich weniger Personen einer Normalbeschäftigten nach als noch vor zwanzig Jahren. Im Jahr 1991 lag die Zahl noch bei 26,83 Millionen, 2001 waren es 23,74 Millionen.

Normalarbeitnehmern und atypisch Beschäftigte

Zu den Normalarbeitnehmern zählen laut Destatis abhängig Beschäftigte mit einer unbefristeten und voll sozialversicherungspflichtigen Vollzeittätigkeit, die direkt für ihren Arbeitgeber, also nicht über eine Zeitarbeitsfirma vermittelt, arbeiten. Als Vollzeitbeschäftigte gelten hier Erwerbstätige mit einer wöchentlichen Arbeitszeit ab 21 Stunden. Betrachtet werden dabei nur Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, die sich nicht in Bildung oder Ausbildung befinden (Kernerwerbstätige). Zu den atypisch Beschäftigten zählen dagegen Erwerbstätige in befristeten, geringfügigen und Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen mit weniger als 21 Wochenstunden sowie solche in Zeitarbeit.


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