Das Handbuch der Unternehmensumwandlung ist seit langem eine feste Größe in der Literatur zum Umwandlungsrecht.

DFK-Umfrage zu Management, Frauen und Diversity

In Spitzenpositionen dominieren die Männer. Auch in den mittleren Management-Ebenen liegt der Frauenanteil unter 30 Prozent. Eine Ursache für den Frauenmangel in Führungsaufgaben liegt in den männlichen Vorgesetzten. Das zeigt eine Umfrage des Berufsverbandes "DFK - Die Führungskräfte" unter seinen Mitgliedern.

Recht einig sind sich Frauen und Männer, warum es so wenige Frauen in Führungspositionen gibt: Als eine wesentliche Ursache nennen sie die männerdominierten Entscheidungsgremien in den Unternehmen. Frauen erwähnen diese Tatsache zu 24,3 Prozent, Männer zu 22 Prozent.

In der mangelnden Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren, sehen die Führungsfrauen mit 16,9 Prozent ein deutlich geringeres Problem als die Männer, die diesen Aspekt zu einem knappen Drittel (31,4 %) herausstellen.

Selbstkritisch sehen die Führungsfrauen zudem mit 17,7 Prozent eine Ursache für den geringen Frauenanteil in den Führungsetagen in einem schwachen Selbstmarketing ihres Geschlechtes. Für die Männer fällt dieser Punkt mit 8,5 Prozent dagegen wenig in das Entscheidungsgewicht.

Sehr nahe beieinander liegen widerrum beide Geschlechter in ihrer Einschätzung, ob die Vorteile von Diversity in den Unternehmen schon erkannt worden sind. "Nicht wirklich", sagen 13,5 Prozent der Frauen wie 12,7 Prozent der Männer.

Was getan werden könnte, damit der Frauenanteil in Führungspositionen steigt? Die DFK-Frauen sind zu knapp 40 Prozent davon überzeugt, dass die Top-Manager in jedem Unternehmen diesen "Kulturwandel" wollen und unterstützen müssen. Die Männer glauben lediglich zu 22,9 Prozent an einen solch starken Einfluss der obersten Unternehmensleitung.

Die männlichen Führungskräfte weisen dagegen mit 30,3 Prozent dem Ausbau von Work-Life-Balance die größte Bedeutung zu, geht es um ein Mehr an Frauen in Führungspositionen. Die Frauen bewerten diesen Punkt mit 10,6 Prozent allerdings als deutlich weniger wichtig.

Diskriminierung ist übrigens aktuell wie eh und je: 62 Prozent der Frauen in Führungspositionen, die sich an der DFK-Umfrage beteiligt haben, wurden an ihrem Arbeitsplatz wegen ihres Geschlechtes schon einmal diskriminiert.

Weitere Ergebnisse aus der Online-Umfrage zu "Frauenmangel in den Führungsetagen" des Berufsverbandes DFK - Die Führungskräfte können Sie auf den Webseiten des Verbandes lesen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.


fun-walking
fun-walking
fun-walking
fun-walking