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Betriebsarzt: Wichtiger Schlüssel zur Seelen-Gesundheit

Immer mehr Beschäftigte werden psychisch krank: Auch eine Folge der geänderten Strukturen in der Arbeitswelt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) empfiehlt Arbeitgebern wie Betriebsärzten, das seelische Wohl der Mitarbeitern stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Eine Publikation unterstützt dabei.

Betriebsärzte können psychische Belastungen identifizieren und sich für eine Präventionskultur im Betrieb engagieren. Schließlich sind sie es, die die Bedeutung eines Gesundheitsmanagements im Betrieb kompetent gegenüber Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung kommunizieren können.

Gelingt es den Betriebsärzten, die Früherkennung zu stärken, könnten viele Folgekosten und Frühverrentungen vermieden werden, betont Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Auch bliebe so die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer erhalten.

Betriebsärzte sind die Mittler zwischen dem betrieblichen und dem medizinischen Wissen. Sie können zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der psychischen Gesundheit der Beschäftigten einen wichtigen Beitrag leisten. Davon ist der Ausschuss für Arbeitsmedizin beim BMAS überzeugt. Entsprechend hat dieses Gremium eine arbeitsmedizinische Empfehlung erarbeitet.

Das betriebliche Sozialsystem beeinflusst nach dieser Broschüre wesentlich die psychische Gesundheit der Beschäftigten. Eine Schlüsselfunktion haben die Betriebsärzte: Sind sie gut mit den betrieblichen Entscheidungsträgern vernetzt und werden sie akzeptiert, können sie dieses Sozialsystem positiv beeinflussen.

Die Arbeitsmedizinische Empfehlung "Psychische Gesundheit im Betrieb" können Sie auf der Webseite des BMAS herunterladen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.


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