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Studie: Viele Praktika werden nicht vergütet

Zufrieden, aber schlecht bezahlt - so könnte man die wichtigsten Ergebnisse des Praktikantenreports 2012 zusammenfassen. Für die Studie hat das Portal meinpraktikum.de insgesamt 5.547 Beurteilungen von Praktikanten in 3.840 Unternehmen ausgewertet. Die schlechtesten Noten bekamen Praktika in der Logistik, der Metallverarbeitung sowie der Gastronomie.

Die Zeiten, in denen Praktikanten lediglich die Kaffeemaschine bedienen durften, scheinen endgültig vorbei zu sein. Knapp zwei Drittel der Studienteilnehmer zeigten sich zufrieden mit den übertragenen Aufgaben und gaben mehrheitlich an, gut betreut worden zu sein. Dagegen wurden die Karrierechancen im jeweiligen Unternehmen und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, von vielen ehemaligen Praktikanten schlecht bewertet.

Ein weiteres Ergebnis des Praktikantenreports: Die Vergütung von Praktika ist noch geringer als gemeinhin angenommen. Rund 40 Prozent der analysierten Dienstverhältnisse waren unbezahlt. Im öffentlichen Dienst, dem Gesundheits- sowie dem Bildungsbereich lag die Quote sogar bei 80 Prozent. Auch die bezahlten Praktika machten nicht reich: Der durchschnittliche Verdienst über alle Branchen hinweg liegt der Studie zufolge bei 290 Euro im Monat.

Eine längere Arbeitszeit wirkte sich nicht negativ auf die Zufriedenheit mit dem Praktikum aus - im Gegenteil. Durchschnittlich arbeiteten die Praktikanten zehn Wochen lang rund 7,75 Stunden am Tag. Mit längerer Praktikumsdauer und Arbeitszeit nahm die positive Beurteilung tendenziell sogar zu. Während knapp die Hälfte der lediglich ein bis drei Wochen dauernden Praktika schlecht bewertet wurden, sank die Quote bei Praktika von mehr als fünf Monaten Dauer auf 17 Prozent.

Der Praktikantenreport kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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