Das Handbuch der Unternehmensumwandlung ist seit langem eine feste Größe in der Literatur zum Umwandlungsrecht.

Betriebliche Trainings bieten guten Weg raus aus der Arbeitslosigkeit

Ein staatlich gefördertes Praktikum in einem Betrieb erhöht deutlich die Job-Chancen von Hartz-IV-Empfängern. Vor allem junge Frauen mit Partner und Kindern profitieren von dieser Maßnahme. Wesentlich geringere Wirkung haben hingegen Ein-Euro-Jobs und schulische Kurse.

Betriebliche Trainingsmaßnahmen werden von der Bundesarbeitsagentur gefördert. Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhalten dabei die Chance, während eines zeitlich begrenzten Praktikums das Unternehmen, den Arbeitsplatz und die damit verbundenen Anforderungen kennenzulernen. Die Betriebe können ihrerseits die Kenntnisse und Fähigkeiten des Arbeitsnehmers während des Praktikums testen.

Trainings eignen sich vor allem für Frauen

Wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, erhöhen solche betriebliche Trainingsmaßnahmen die Wahrscheinlichkeit, dass ALG-II-Empfänger wieder eine reguläre Arbeitsstelle erhalten. Am stärksten zeigt sich diese Wirkung bei Frauen zwischen 18 und 30 Jahren, die einen Partner und Kindern haben. Hier steigert das Training die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung um mehr als 20 Prozentpunkte. Am wenigsten profitieren dagegen alleinstehende Männer. Aber auch ihre Beschäftigungschancen steigen durch ein betriebliches Praktikum um immerhin noch zehn Prozentpunkte.

"Generell können sich Arbeitslose durch betriebliche Trainingsmaßnahmen beweisen", erklären die Nürnberger Arbeitsmarktforscher die Wirkung. Dadurch erhielten sie die Chance, anschließend übernommen zu werden. Die Praktika bieten laut IAB zudem eine gute Gelegenheit, um sich im Vorfeld einer regulären Beschäftigung darum zu kümmern, wie Familie und Beruf miteinander vereinbart werden können.

Mitnahmeeffekte möglich

Das IAB schließt allerdings nicht aus, dass die positiven Ergebnisse zum Teil auch auf Mitnahmeeffekten beruhen. So könnten Betriebe die Trainingsmaßnahmen missbrauchen, um Bewerber zu testen, für die sie sich eigentlich schon entschieden haben.

Ein-Euro-Jobs und schulische Trainings zeigten laut IAB eine wesentlich geringere Wirkung. Bei den schulischen Trainings fehle der unmittelbare Kontakt zu Arbeitgebern. Bei Ein-Euro-Jobs sei dieser Kontakt zwar vorhanden, dennoch sei die Übernahme in ein ungefördertes Arbeitsverhältnis eher selten. Der Grund: Betriebe, die Ein-Euro-Jobs anbieten, haben in der Regel nur sehr wenige Stellen zu besetzen. (st)


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